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Softwareverteilung

Dieser Text beschreibt Softwareverteilung.


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Softwareverteilung Artikel

Softwareverteilung sind die Prozesse zur Verteilung von Software auf Anwender-PCs.

Inhaltsverzeichnis
Buch-Tipp: Don't make me think! Web Usability: Das intuitive Web Gutes Einsteigerbuch Weniger fundamentalistisch als Jakob Nielsen, statt dessen pragmatisch und an real existierenden Problemen (Kunde, Marketingabteilung, Designer mit Künstlerambitionen) orientiert, widmet sich Steve Krug dem Thema "Web Usabilty - Das intuitive Web. " Das grundsätzlich (vor allem für den Usability-Einsteiger) lesenswerte Buch...

Übersicht

Bevor eine Software durch einen Anwender benutzt werden kann, muss sie auf einem Computersystem installiert sein und konfiguriert werden (dies gilt auch für das Betriebssystem des Computers). Bei Personal Computern (PC) muss die Software auf dem Computer des Anwenders installiert werden. Aber auch bei Anwendungen die auf Server Computern betrieben werden (z.B. Web Anwendung) ist je nach Anzahl der Server eine Softwareverteilung notwendig.

Viele Anwender verfügen nicht über die notwendigen Kenntnisse oder Berechtigungen, um Software-Applikationen selbst zu installieren. Daher ist es in (großen) Organisationen üblich, dass diese Aufgabe durch qualifizierte Mitarbeiter für die Anwender durchgeführt wird. Bei einer großen Anzahl von PCs und/oder Anwendungen ist der Aufwand hierfür sehr groß, so dass es notwendig wird, diese Tätigkeit zu automatisieren.

Die Softwareverteilung ist ein kritischer Prozess, da mit ihr auch die Installation sicherheitsrelevanter Applikationen (Virenscanner, Browser, Betriebssystemkorrekturen (Hotfixe)) erfolgt.

Buch-Tipp: Einstieg in SAP Business One. Mit CD-ROM. Kompaktes Wissen für Einsteiger und Fachanwender (SAP Press) Sehr gut! In meinen Augen aktuell das Referenzwerk zu SAP Business One. Ein Must Have mit vielen Praxisbeispielen, detaillierten Anleitungen und Prozessbeschreibungen, die wenige Fragen offen lassen.

Zielsetzung der Softwareverteilung

GesamtAbsicht des Einsatz einer Softwareverteilung ist es, eine vollautomatische Erstintstallation, Konfiguration und Wartung einer großen Anzahl von Computer mit minimalem Aufwand zu realisieren. Zusätzlich muss ein störungsarmer und sicherer Betrieb der betreuten Umgebung erreicht werden.

Diese Absicht kann mit heute verfügbaren Systemen zur Softwareverteilung durchaus erfüllt werden. Es werden Umgebungen mit mehr als 10 Tausend Computern durch den Einsatz eines einzigen Administrators und weniger Server betrieben.

Buch-Tipp: Google Picasa. Lesen! Machen! Fertig! Fotos verwalten Gute und günstige Einführung in die Grundlagen von Google Picasa. Im Buch wird von der Installation über die Bilderverwaltung, Bilbearbeitung, Programmeinstellungen, Keyboard Shortcuts bis zur Erstellung einer Foto Film CD und dem Ausdruck bzw. der Bestellung der Fotos bei kommerziellen Onlinediensten alles besprochen. Alles...

Rollen der Softwareverteilung

  • Administrator: betreibt, pflegt und konfiguriert das System
  • Anwender: erhält durch die Softwareverteilung benötigte Anwendungen automatische installiert und konfiguriert
  • Softwarehersteller: liefert die Applikationen und das Setup Programm
  • Paketierer: verpackt das Setup Programm der Applikation in ein Paket des Softwareverteilsystems
  • Produktverantwortlicher: legt für eine Applikation die Konfiguration und die Art der Installation fest
  • Support: unterstützt bei Störungen oder Problemen den Anwender. Erhält vom Administrator Informationen über die Konfiguration des Systems. Leitet Störungen nach Qualifikation zur Lösung an den Administrator weiter.
  • Netzwerkbetreiber: betreibt das Netzwerk, auf dem die Softwareverteilung stattfindet. Ist bei kleinen Organisationen häufig identisch mit dem Administrator. Bei großen Organisationen wird das Netzwerk fast stets unabhängig betrieben.
  • Serverbetreiber: betreibt die notwendigen Server. Ist bei kleinen Organisationen häufig identisch mit dem Administrator. Bei großen Organisationen werden Server meist unabhängig betrieben.
Buch-Tipp: Leitfaden zur Einführung einer automatisierten Softwareverteilung Eine Beschreibung zum Buch "Leitfaden zur Einführung einer automatisierten Softwareverteilung" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Komponenten der Softwareverteilung

  • Netzwerk: dient zur Übertragung der Pakete und der Konfigurationsdaten. Wird auch benutzt, um die IST-Situation (Inventarisierung) an Server zurückzusenden
  • Protokolle und Standards: standardisierte Verfahren mit denen Computer Daten austauschen können. Für die Softwareverteilung sind am wichtigsten BOOTP, PXE, IP, DHCP, HTTP, FTP, UNC, Multicast, LDAP,....
  • Computer: erhält durch die Softwarverteilung das OS und die Anwendungen installiert. Wird durch die Softwarverteilung konfiguriert
  • Paket: Sammlung von Dateien welche eine Appliakation automatitisiert installiert und konfiguriert. Dabei kann ein Paket auch mehrere Applikationen (z.B. alle notwendigen Hardware Treiber) enthalten. In der Regel werden alle notwendigen Dateien in ein komprimiertes Archiv zusammengepackt.
  • Paketierungs Software: spezielles Progamme die dazu benutzt wird um ein Paket zu erstellen. Wird vom Paketierer benutzt.
  • Konfigurations-Datenbank: speichert zentral alle Konfigurationsdaten des Systems ab.
  • Konfigurations-Server: Ablageort der Konfigurationsdatenbank. Stellt Dienste zur Verfügung mit denen die Konfigurationsdaten den Computern zugänglich gemacht werden.
  • Konfigurations-Software: spezielle Software zur Pflege der Konfigurationsdaten. Wegen der großen Datenmengen sind hier leistungsfähige Systeme notwendig.
  • Paket Server: stellt die Paket über das Netzwerk zur Verfügung. Braucht eine sehr leistungsfähige Netzwerkanwendung Der Paketserver und der Konfigurationsserver sind u.U. der gleiche physiche Computer.
  • Inventarisierung: System um die Daten der IST Umgebung zu erfassen. Ist sinnvollerweise in die Softwareverteilung integriert. Kann aber auch einzeln betrieben werden. Kann u.U. auch komplett entfallen (Kostenreduktion).
Buch-Tipp: Medizinprodukte-Pass. Persönlicher Gerätepass über die Einweisung in Medizinprodukte gemäß § 5 der Medizinprodukte - Betreiberverordnung (MPBetreibV). Das Buch "Medizinprodukte-Pass. Persönlicher Gerätepass über die Einweisung in Medizinprodukte gemäß § 5 der Medizinprodukte - Betreiberverordnung (MPBetreibV). " ist leider ohne Beschreibung. Klicken Sie auf den Link über diesem Text um zu der Seite des Buchhändlers zu gelangen. Beim Klicken ö ffnet sich automatich ein...

Installationsphasen

Buch-Tipp: Microsoft Office 2000 Softwareverteilung, m. CD-ROM Eine Beschreibung zum Buch "Microsoft Office 2 Tausend Softwareverteilung, m. CD-ROM" finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Um dorthin zu gelangen klicken Sie bitte auf den Link oberhalb von diesem Text. Sie werden automatisch zu diesem Buchtitel weiter geleitet.

Installation des Betriebssystems

Bevor Anwendungen installiert werden können, muss zunächst das Betriebssystem (kurz OS von engl. operation system) installiert werden. Dazu kann entweder eine CD/DVD benutzt werden oder ein Protokoll zu dem Netzwerkboot von Computern (BOOTP, PXE). In dem ersten Fall bootet der Computer von der CD/DVD auf der alle notwendigen Dateien gespeichert sind. Das Programm zur Installation des OS (auch auf dem Datenträger) wird automatisch gestartet. Dieses kann häufig so vorkonfiguriert werden, dass keine Eingaben durch den Anwender mehr notwendig sind.

Bei der Netzwerkinstallation lädt das BIOS des Computer zunächst vom Netzwerk die notwendigen Programme (meist über das TFTP Protokoll) und führt diese dann aus. In der Regel lädt dieses Programm dann das OS Installationsprogramm von einem Server Computer in dem Netzwerk.

Buch-Tipp: Opa, das kannst Du auch! Mein Enkel erklärt mir den Computer Eine tolle Idee, den Computer älteren Menschen näher zu bringen Das schreibt die Hörzu(Ausgabe vom 24. 11. 2006): "Keine Angst vor dem Computer" - mit vielen Illustrationen und in leicht verständlicher, humorvoller Weise wird in die Grundfunktionen und Anwendungsfelder des PC für den alltäglichen Gebrauch eingeführt. Die Dialoge zwichen Enkel...

Installation von Anwendungen

Nachdem das OS vollständig installiert ist, können die Applikationen (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Zeichenprogramm...) installiert werden.

Dazu werden diese meist in so genannte Pakete verpackt. Das heißt, die Dateien der Anwendung werden in einem (großen) Archiv zusammengestellt (häufig komprimiert), dass zusätzlich die notwendigen Programme zur Installation der Applikation enthält. Für Microsoft Windows kann dabei die MSI Technologie benutzt werden, bei der das Setupprogramm bereits in dem OS integriert ist. Unter LINUX ist das RPM-Format weit verbreitet. Das Paket erhält ca. noch die notwendigen Dateien der Anwendung und eine Steuerungsdatei, die dem OS mitteilt, welche Aktionen zur Installation durchzuführen sind.

Buch-Tipp: Photoshop 7. Lösungen für Anwender. Für Mac und PC. Klein aber so gut wie die dicken Fibeln Auf der Suche nach einem Buch daß mir erklären kann wie ich eigene Pinselspitzen mit CopicMarker-Struktur bauen und speichern kann, habe ich in dem Bücherladen viele große Wow-Magnum-Workshop-Kompendien durchstöbert. Zu diesem Thema fand ich daß ca. das Photoshop CS von Data Becker so gut war wie dieses tolle...

Konfiguration von Anwendungen

In der Regel sind die Anwender mit der Durchführung der Konfiguration von Anwendungen überfordert (z.B. Eintragen eines Proxy-Server für einen HTML Browser). Überlässt man die Konfiguration der Anwendungen den Anwendern können zusätzlich Sicherheitsrisiken entstehen (z.B. Virenscanner deaktiviert). Eine fehlerhafte Konfiguraton von Anwendungen ist die häufigste Ursache für Störungen bei der Nutzung von Anwendungen.

Daher müssen die Anwendungen, nach dem sie durch die Softwareverteilung installiert wurden, noch konfiguriert werden. Dabei werden die Parameter der Anwendung festgelegt. Dies sind z.B:

  • Verweise auf andere Computer
  • Lizenzschlüssel
  • Pfade

Dabei kann es sich einerseits um generelle Parameter handeln, die für alle Anwender der Applikation festgelegt werden sollen oder um Parameter, die für jeden Anwender der Applikation individuell konfiguriert werden sollen. Es ist auch zu unterscheiden ob die Konfiguration ca. einmalig erfolgen soll (Anwender bekommt sinnvolle Einstellungen, die er aber individuell anpassen kann) oder aber ob die Softwareverteilung sicherstellen soll, dass die Einstellungen durch den Anwender nicht verändert werden können, bzw. das Änderungen automatisch rückgängig gemacht werden. Ein System zur Softwareverteilung sollte daher in der Lage sein diese Parameter zentral zu verwalten und automatisiert anzuwenden.

Buch-Tipp: Social Software. schnell + kompakt (Entwickler-Press) Kurze, aber gute Einführung in Blogs und Wiki Das Buch gibt einen kurzen, aber dafür guten Überblick über die Entstehung des Begriffes "Social Software", erklärt sehr gut was es mit den Begriffen "Blogs" und "Wikis" auf sich hat und gibt darüber hinaus noch ein paar Tipps, worauf man selbst beim Bloggen achten sollte. Beispiele gibt es auch...

Konfigurationsverwaltung

Ein üblicher Anwender benötigt für seine tägliche Arbeit heute eine große Anzahl von Programmen. Für jeden Anwender/Computer muss daher eine Liste der Pakete hinterlegt werden, die durch die Softwareverteilung installiert werden sollen. Zusätzlich müssen die Parameter zur Konfiguration der Anwendungen hinterlegt werden (wieder pro Anwender/Computer). Es ist dabei sehr hilfreich die Anwender/Computer zu gruppieren. Der Administrator der Softwareverteilung kann dann entweder eine ganze Gruppe von Computer/Anwendern oder einzelne konfigurieren, was den Arbeitsaufwand erheblich reduziert.

Für ein effizientes und sicheres Arbeiten ist es zusätzlich notwendig dass zu jedem Zeitpunkt einfach die aktuelle Soll-/Ist-Konfiguration eines Computers dargestellt werden kann. Ca. so kann der Administrator feststellen, ob die angestrebte Umgebung funktioniert. Da es sich häufig um ein sehr große Anzahl von Computern handelt sind auch leistungsfähige Abfragewerkzeuge notwendig, mit denen sich statistische Aussagen machen lassen (z.B. auf wie vielen Computer ist die Software X installiert?).

Die effiziente, transparente und sichere Konfigurationsverwaltung ist maßgeblich für den Erfolg einer Softwareverteilung ausschlaggebend. Fehler in der Konfigurationsverwaltung können sehr leicht massive Störungen nach sich ziehen (z.B. aufgrund falscher Proxy Einstellungen kann kein Anwender mehr auf das Internet zugreifen). Daher sind Maßnahmen zur Qualitätssicherung ein absolutes Muss. Dies sind z.B. Dokumentation der Konfiguration, Schulung der Administratoren, Vieraugenprinzip, Statistische Auswertungen etc.

Buch-Tipp: Windows Installer, inkl.Version 3.1, Das Handbuch für Entwickler und Administratoren, m. CD-ROM Sehr gelungen Als nahezu unbewandert in dem Thema Windows Installer ist es und gelungen, mit Hilfe des Buches selbst eine Setup-Routine für drei unserer selbst entwickelten Applikationen zu entwickeln. Die Verwendung des beschriebenen Freeware-Tools Orca war uns zwar zu kompliziert und es wurde stattdessen eine kommerzielle Software eingesetzt, aber...

Softwareverteilungssysteme

  • Deployment Solution von Altiris
  • M23 OpenSource Softwareverteilung für Linux
  • On Command CCM von Symantec (On Technologies)
  • Baramundi Management Suite von Baramundi
  • NetInstall von NetSupport
  • Radia von HP (Novadigm)
Buch-Tipp: Wissenschaftliche Arbeiten So viel wie nötig, so wenig wie möglich? In diesem Buch stehen die technischen Aspekte bei der Erstellung von Seminar- und Abschlussarbeiten und der damit verbundene Einsatz des Computers in dem Mittelpunkt. Dementsprechend ausführlich wird die formale Gestaltung von Inhaltsverzeichnissen, Hauptteilen, Fußnoten, Anhängen und Literaturverzeichnissen...

Links

Softwareverteilungsforum: Doctor Deploy (http://www.doctordeploy.com)

Deployment-Tools: "visuelle Software Installation" als AddOn zum vorhandenen Deployment System: WinRobots (http://www.winrobots.com)


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